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Ist Schwimmen mit vollem Magen gefährlich?

Nicht mit vollem Magen schwimmen. Diese Regel kennt jeder. Aber was steckt dahinter? Und ist sie überhaupt noch zeitgemäß und wissenschaftlich haltbar?
 
In der Schule hat wahrscheinlich jeder diese Regel eingebläut bekommen. Auch hängt sie in jedem öffentlichen Bad als eine der “10 wichtigsten Baderegeln” aus.
 
Die Erklärung dafür ist einfach: Wegen der Schwere der Speisen wird wohl keiner untergehen. Aber nach einem wirklich ausgiebigen Essen, macht es da wirklich Spaß, sich zu bewegen? Es wird kaum jemand zu finden sein, der nach einem zünftigen Mittagessen seine Joggingrunde dreht.
 
Das kommt daher, dass der Magen voll ist und sich ausdehnt. Er leistet jetzt Schwerstarbeit bei der Verdauung. Dabei wird vermehrt Blut vom Magen benötigt, das deshalb gerade nicht für andere Leistungen zur Verfügung steht. Muskeln werden somit nicht mehr in vollem Umfang mit Blut versorgt.
 
Bei Herzkranken Personen kann es auch noch zu anderen Problemen beim Schwimmen kurz nach dem Essen kommen. Der hohe Füllgrad des Magens nach einer ausgiebigen Mahlzeit drückt nach oben auf das Herz. Durch den Wasserdruck wird dies verstärkt. Einmal drückt vermehrt der Magen und dazu kommt noch der vermehrte Rückstrom durch die Kompression der Extremitäten von Flüssigkeit zum Herzen. Das kann für bestimmte Patientengruppen gefährlich werden.
 
Generell gilt aber: Eine kleine Mahlzeit wie ein Snack oder Eis im Freibad stört nicht. Eine kleine Ruhepause von vielleicht einer halben Stunde ist hier völlig ausreichend. Die Baderegel sollte deshalb besser lauten: Schwimmen nach einer üppigen und fetthaltigen Mahlzeit ist nicht ratsam!
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